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Tumulte, Demonstrationen, Wahlplakate (05.11.2009, Fürstenwalde)
|    Fotos: Am Vorabend lud das Stadtmuseum zur Buchvorstellung und Ausstellungseröffnung ein.
Den 20. Jahrestag der friedlichen Revolution im Herbst 1989 hat das Museum der Stadt Fürstenwalde zum Anlass genommen, ein neues "Fürstenwalder Lesebuch", das zweite, herauszubringen. Unter dem Titel "Oben und unten und x-mal gewendet" beleuchteten Guido Strohfeldt, Christfried Tschepe, Günter Kuhn und weitere Autoren die Demokratiebewegung in Fürstenwalde vom Mittelalter bis zum Jahr 1989.
Günter Kuhn nahm sich dabei der neueren deutschen Geschichte an und erinnert mit sehr persönlichen Gedankensplittern an den Herbst 1989, an die Runden Tische und die Demonstrationen im Stadtzentrum. Guido Strohfeldt und Florian Wilke zeigen, dass mangelnde Demokratie schon im Mittelalter verhängnisvoll war, als beispielweise Bischofswahlen manipuliert wurden.
Gestern präsentierte das Autorenteam das "Fürstenwalder Lesebuch" im Rahmen der Ausstellungseröffnung "Protestplakate und Wahlwerbung 1989/90". Der Verkauf des Buches startet gegen Jahresende. Es wird 8,80 Euro kosten.
| Neuer Spielplatz (01.11.2009, Trebus)
|    Fotos: Zur Eröffnung nahmen die Kinder den neuen Spielplatz in Besitz.
Seit gestern hat der Ortsteil Trebus den ersehnten Spielplatz. In der Parkstraße, wenn man rechts am Kulturhaus in Trebus vorbei fährt, ist er unmittelbar dahinter zu finden. Viele Anwohner und Vereine halfen bei der Umsetzung. Das Projekt wurde von Anfang an von der Spielplatzkommission beratend betreut. Das Engagement der Sprecherin der Elterninitiative um Gina Volkmann wirkte ansteckend auf viele Anwohner.
Dank Sach- und Geldspenden sowie zwei größerer Fördermittelbescheide des Deutschen Kinderhilfswerkes (5000 Euro) und des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (knapp 7000 Euro) konnte der 20000 Euro teure Spielplatz nun Gestalt annehmen. Am Samstag wurde mit den Kindern und allen Helfern und Fördergebern gebührend gefeiert.
Hersteller der zum Umfeld passenden Geräte aus naturgewachsenem Robinienholz ist der Fürstenwalder Olaf Drose. Der Spielplatz ist öffentlich und wird von der Stadtverwaltung, hier von der "SPIKO" betrieben.
| Schamott und Eisen (23.10.2009, Fürstenwalde)
|    Fotos: Spielerisch konnte man im Südclub schnitzen, schmieden und Ziegelsteine kneten.
In der ersten Woche der Herbstferien veranstaltete der Südclub auf dem Bauspielplatz eine Workshopwoche. Neben den traditionellen Angeboten, wie Hüttenbau und Schnitzen, konnte man sich diesmal auch beim Schmieden von Metall mit einem "Mittelalter-Schmied" und bei der Herstellung von Ziegelsteinen ausprobieren.
Vom 26. bis zum 29. Oktober, d.h. in der zweiten Ferienwoche, geht es gänzlich um Technik, Spiel und Sport: Montag ist Yo Ghi Oh und Pokertag, Dienstag findet ein Sport- und Computer-Wettkampf statt, Mittwoch geht es rund ums Fast-Food und Donnerstag lernt man etwas über Computer und Internet.
| Koch und Köchin (08.10.2009, Fürstenwalde)
|    Fotos: Berufe im Mehrgenerationenhaus kennenlernen
Unterstützt vom Projekt Fürstenwalder Übergangsmanagement Schule-Beruf startet das Mehrgenerationenhaus gestern eine neue Themenreihe. Unter dem Titel "Kochen und mehr" wurde gemeinsam gekocht und gegessen. Sowohl erfahrene als auch junge Köche und Köchinnen gaben Einblicke in diesen Ausbildungsberuf und in andere Tätigkeiten rund ums Kochen, Essen und Trinken.
Einen weiterer Koch-Termin ist am 15. Oktober 2009. Am 25. November und 3. Dezember geht es um Floristik und Gartenbau. Beginn ist jeweils um 17 Uhr. Anmeldungen werden erbeten unter: 03361-557178 oder 03361-749028.
| 20 Jahre Gewöhnung (01.10.2009, Fürstenwalde)
|    Fotos: Podiumsdiskussion in der Dachetage der Kulturfabrik
Im Jahr 1993 befragte Hannelore Dörschmann Bürger aus Fürstenwalde und verfasste die Dokumentation "Gewöhnen an Deutschland" nach Tonbandaufzeichnungen. Anlässlich des 10. Jahrestages des Mauerfalls 1999 wurden die Akteure unter dem Titel "Gewöhnt an Deutschland" wieder befragt.
Am gestrigen Abend fanden einige Protagonisten erneut zusammen. Eckhard Fichtmüller, Maria Meinl, Dr. Sabine Müller, Manfred Reim und Friedrich Stachat trafen sich zu einer Podiumsdiskussion und erinnerten sich, wie sie die Entwicklung der Stadt in den spannenden Jahren nach dem Mauerfall 1989 mitgestaltet haben. Die Diskussion leitete der Direktor der Samariteranstalten Pfarrer Paul-Gerhardt Voget.
Die Veranstaltung markiert den Anfang der Themenreihe "20 Jahre friedliche Revolution".
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